,,Es ist äußerst schwierig, Bob Dylan zu folgen. Er hat die radikalsten und provokativsten Dinge gesagt. Er kennt alle Probleme und deutet auf ihre Lösungen hin. Aber die Antworten waren nie deutlich."
Er hat schon alles nur Erdenkliche getan. Sein Leben reicht von der Folklore-Szene über die radikalen 60-er Jahre, Rock'n'Roll, die Selbstfindungsphase der 70-er Jahre, seine eigenen persönlichen Probleme und Kämpfe, die Apathie der 80-er Jahre, Christentum, Judentum, Selbstvertrauen die Liste nimmt kein Ende.
Er hat uns alle wachgerüttelt mit seinen Einsichten über Wahrheit, Liebe, Schuld, menschliche Verletzbarkeit, Mißtrauen, Erlösung und die Suche nach Frieden. Er sieht, wie die Dinge waren, wie sie sind und wie sie sein sollten. Aber was ist uns nach all diesen Jahren geblieben? Vor langer, langer Zeit sagte er einmal...
I heard the sound of thunder. It roared out a warnin.
Heard the roar of a wave that could drown the whole world.
Heard one hundred drummers whose hands were ablazin.
Heard ten thousands whisperin', and nobody listenin',
Heard one person starve, 1 heard many people laughin',
And it's a hard, and it's a hard, it's a hard, it's a hard
and it's a hard rain´s gonna fall.
Diese Worte riefen uns zur Revolution auf. Wir spürten,
daß die Zeit reif war, aber es passierte nie wirklich etwas.
Dennoch ließen wir die Hoffnung nicht ersticken, die Hoffnung
auf eine Welt, in der es keine Tyrannei mehr gibt.
Dann erkannte Dylan, daß die Antworten im Wind der Veränderung
geschrieben stehen. Unsere Herzen waren aufgerüttelt und
wir hörten die Stimme unseres Gewissens wieder
erwachen.
How many years can a mountain exist,
Before it is washed to the sea?
Yes, ´n´ how many years can some people exist,
Before they´re allowed to be free?
Yes, ´n' how many times can a man turn his head,
Pretending he just doesn´t see?
The answer, my friend, is blowing in the wind,
The answer is blowing in the wind.
Und dann drängte er uns, dem Ruf zu folgen, frei zu sein, das zu tun, was wir wollten und dahin zu gehen, wo unsere Gefühle uns hinführten...
Hey! Mr. Tambourine Man, play a song for me.
I'm not sleepy and there is no place I'm going to:
Hey! Mr. Tambourine Man, play a song for me,
In the jingle jangle morning I´ll come following you.
Wir folgten in rücksichtslosem Ausmaß, jeder seinem eigenen Tamburinmann. Aber als die Hippiebewegung ihren Höhepunkt erreichte, sah Dylan, daß selbst dort die Antwort nicht zu finden war, und er versuchte, uns zu warnen...
You used to laugh about
Everybody that was hangin' out
Now you don't talk so loud
Now you don´t seem so proud
About having to be scrounging for your next meal.
How does it feel
How does it feel
To be without a home
Like a complete unknown
Like a rolling stone?
Wir sind Dylan Dank schuldig, denn er half uns zu sehen, daß der Traum vom Karrieremachen nur ein grausamer Scherz ist. Wir wären nie mit dem Zustand der gegenwärtigen Gesellschaft zufrieden gewesen. Wir wollten seine Hand nehmen und uns von ihm aus dem ganzen Wahnsinn, den wir um uns herum sahen, herausführen lassen. Wir konnten uns vollkommen damit identifizieren, als er sang...
"There must be some way out of here," said the joker to the thief,
"there´s too much confusion, I can´t get no relief
Businessmen, they drink my wine,
plowmen dig my earth.
None of them along the line know what any of it is
worth."
Wir konnten aber nicht nur unseren anklagenden Zeigefinger auf eine kleine mysteriöse Gruppe gieriger Kapitalisten richten und ihnen alle Probleme dieser Welt anhängen. Wenn wir demütig genug waren, mußten wir auch unseren eigenen Egoismus und Stolz eingestehen, an denen unsere Fähigkeit zu lieben scheiterte. Wir erkannten, daß Haß, Mißtrauen und Streit tief im Herzen jedes Menschen verwurzelt waren. Deshalb sehnten wir uns nach Vergebung und Heilung.
Dylan schien zu verstehen, was tatsächlich in den meisten von uns verborgen lag:
Alles, was existiert, ist Geist, schon immer gewesen, ist es noch und wird es für immer sein. Die messianische Sache hat mit dieser fleischlichen Welt zu tun, durch die wir hindurch müssen, um dorthin zu gelangen. Die messianische Sache hat mit der Welt der Menschheit zu tun, wie sie jetzt ist. Diese Welt ist dazu bestimmt, 7000 Jahre zu existieren 6000 Jahre, in denen der Mensch waltet und dann 1000 Jahre, in denen Gott waltet. Wie in der Woche 6 Tage Arbeit, 1 Tag Ruhe. Die letzten 1000 Jahre werden das Messianische Zeitalter genannt. Der Messias wird regieren. Er ist, war und wird damit beschäftigt sein, Gottes Geschäfte zu erledigen. Dürre, Hungersnot, Krieg, Mord, Diebstahl, Erdbeben und alle anderen bösen Dinge werden nicht mehr sein. Keine Krankheiten mehr. Diese Dinge gehören zu dieser Welt.
Folgendes wird passieren: Du weißt, wenn sich alles ändert. Das ist wie bei einer Revolution. Die Leute wissen normalerweise schon vorher, wer kommt und wer geht. Alle Unterdrücker und Kriecher werden ihr Zeug schnappen und sich aus dem Staub machen. Die kann man dann vergessen. Die Leute, die unter Tyrannei und Unterdrückung leben, die einfachen, unkomplizierten Leute, werden dann als eine Herde Schafe angesehen werden. Sie werden sehen, daß Gott kommt. Nicht irgendein intelligenter Mann oder Politiker mit dem Zeichen des Tieres, sondern jemand, der ihnen das Gefühl gibt, heilig zu sein. Die Menschen wissen nicht mehr, wie sie heilig sein können. Sie wissen nicht mehr, was das ist und was richtig ist. Sie wissen nicht mehr, was Gott von ihnen will. Sie werden wissen wollen, was der Messias will. Sie werden wissen wollen, was sie tun sollen und wie sie sich verhalten sollen, genauso wie man immer einem Herrscher gefallen will. Solche Sachen kann man nicht studieren wie Mathe, Medizin oder Töpfern, aber dann wird es ein erstaunliches Verlangen danach geben. Frömmigkeit wird der Renner sein, genauso wie jetzt Computer, Walkman oder Drachenfliegen. Es wird eine Frage des Überlebens sein. Die Leute werden nach Gott suchen. Und wo werden sie suchen? Sie werden zu den Juden rennen, denn die haben das Buch ja geschrieben, und weißt Du was? Die Juden werden es nicht wissen. Sie sind zu sehr damit beschäftigt, Geschäfte zu machen und ihre Kinder in atheistische Schulen zu schicken. Sie sind viel zu sehr mit anderen Sachen beschäftigt, um zu wissen, was los ist. Menschen, die an die Wiederkehr des Messias glauben, leben ihr Leben jetzt schon so, als wäre er hier. So stelle ich mir die Sache jedenfalls vor.
,,Don't Ask Me Nothin' about Nothin' I Might Just Tell the Truth."
aus einem Dylan Interview von Scott Cohen, Spin Magazine
Genau dieses Leben, das Bob Dylan in seinem Interview beschrieben hat, existiert jetzt schon auf dieser Erde. Es gibt ein Volk, das so lebt, als ob der Messias schon hier wäre. Die Menschen dieses Volkes glauben an Ihn. Sie richten ihr Leben nach Seinen Worten aus. Seine Liebe herrscht unter ihnen. Alle Barrieren, die sonst die Menschen voneinander trennen, werden unter ihnen niedergerissen.
Dieses Volk setzt sich aus Menschen aller Nationen, Länder,
Stämme, Sprachen und Rassen zusammen. Diese neue Nation gliedert
sich in 12 Stämme. Diese 12 Stämme befinden sich an
12 verschieden Plätzen auf der Erde. Das Leben in diesen
Stämmen ist der Vorgeschmack des neuen Zeitalters, in dem
der Messias über die ganze Erde regieren wird.
Jeder Stamm besteht aus vielen Gemeinschaften, in denen jeder
lernt, das zu tun, was dem Messias gefällt.
Was in den Gemeinschaften der 12 Stämme abläuft, ist die radikalste Sache, die jemals auf der Erde stattfand. Die Menschen in diesen Gemeinschaften lernen einander zu lieben und in Frieden und Einigkeit zusammenzuleben und zusammenzuarbeiten. Das ist die Revolution der Liebe, die das neue Zeitalter, das messianische Zeitalter, einläutet.
Wie ja auch Bob Dylan so treffend vorhersagte, werden die Menschen
es wissen, wenn es so weit ist. Es liegt in der Luft. Sie werden
es spüren. Sie werden hungrig sein. Sie werden alles andere
satt haben.
Diese Zeit ist jetzt gekommen. Viele Leute fangen an, aufzubrechen,
zu suchen, sich umzuhören. Sie rennen zu den ,,wahren Juden",
zu denjenigen, die das Leben des Messias haben, das Leben der
Liebe, das niemals vergeht.
Bob Dylan wäre wahrscheinlich äußerst erstaunt,
wenn er wüßte, daß das, was er prophetisch ausdrückte,
sich bereits praktisch realisiert.
Die Wiederversammlung der 12 Stämme hat schon begonnen. Alle
unsere Hoffnungen und Träume erfüllen sich.
Wir, die diesen Artikel schreiben, brauchen nicht mehr nur
von einer besseren Welt zu träumen, sondern können unser
ganzes Leben dafür geben, eine neue Gesellschaftsordnung
aufzubauen.
Diese neue Gesellschaftsform soll so aussehen, daß die Schwachen
von den Starken unterstützt werden, daß keiner mehr
als Versager gilt oder unerwünscht und einsam ist, sondern
in der jeder gebraucht wird und anerkannt ist.
Das Fundament unseres Lebens ist Liebe dieselbe Liebe, die vor vielen Jahren Jahschua, der Messias, gelehrt und praktiziert hat (Wir nennen Ihn bei Seinem ursprünglichen hebräischen Namen). Wir halten an Seinem Wort fest, weil wir erkannt haben, daß Er der Weg ist, unseren Traum zu verwirklichen.
Wenn Du auch von einer besseren Welt träumst oder uns einfach nur kennenlernen willst, wollen wir Dich ganz herzlich einladen, zu sehen, zu hören und selbst zu erfahren, wovon wir so begeistert sind! Du bist jederzeit willkommen, vor allem Freitag abends zu unserem Fest um 19.00 Uhr. An diesem Abend genießen wir gemeinsam ein gemütliches Essen, musizieren und tanzen Folkloretänze mit unseren Kindern.
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