Offenbarung 22:11 zeigt uns
Die Drei Ewigen Schicksale
der Menschen
(und beweist, daß Gott gerecht ist)

Die ganze Menschheit besteht aus drei Kategorien.
Jeder Kategorie ist eines der ewigen Schicksale zugeordnet.

Die erste Kategorie umfaßt zwei Arten von Menschen:
die Ungerechten und die Unreinen.

Die Ungerechten nutzen andere zu ihrem eigenen selbstsüchtigen Vorteil aus.
Die Unreinen ruinieren das Leben anderer durch ihre moralische Verdorbenheit.

Die zweite Kategorie sind die Gerechten.

Die Gerechten sind die „guten Menschen",
egal welcher Nationalität oder Kultur. (Apg 10:35)
Sie leben nach ihrem Gewissen (Röm 2:14-16),
fürchten Gott und respektieren ihre Mitmenschen.

Die dritte Kategorie sind die Heiligen.

Heilig bedeutet „auserwählt für eine besondere Aufgabe".
Die Heiligen leben vollkommen für den, der sie erlöst hat.
(2 Kor. 5:15)
Sie sind Teil des Heiligen Volkes, das der Gott des Himmels hier auf der Erde aufrichtet. (1. Petrus 2:9; Daniel 2:44)

In Offenbarung 22:11 wird jedes ewige Schicksal als Folge eines bestimmten Lebensweges geschildert:

„Wer ungerecht ist, der sei weiterhin ungerecht,
und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein;
aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit,
und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig."

Das bedeutet, so wie du dich entscheidest, jetzt zu leben,
so wirst du für alle Ewigkeit sein.

Deshalb steht geschrieben,
„sei weiterhin ungerecht, ... sei weiterhin unrein,
... übe weiterhin Gerechtigkeit, ... sei weiterhin heilig."
Weiterhin bedeutet für immer.

Alle Menschen aller Völker der Erde müssen sich eines Tages vor ihrem Schöpfer verantworten.

Bei diesem Gericht wird es keine Rolle spielen, zu welchem Glauben sich jemand bekannt hat, denn jeder wird aufgrund seiner Werke gerichtet werden.

„Wundert Euch darüber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. (Joh 5:28-29)

„Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken." (Offb 20:13)

„... Gott wird einem jeden geben nach seinen Werken: ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben; Ungnade und Zorn aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, die aber der Ungerechtigkeit gehorchen." (Röm 2:6-8)

Die Menschen jeder dieser drei Kategorien werden ewig an einem Platz existieren, der für sie vorbereitet ist:

Die Ungerechten und die Unreinen werden an dem Ort sein, der für Satan und seine Engel vorbereitet ist - sie werden für immer und ewig den zweiten Tod im ewigen See von Feuer und Schwefel erfahren. (Mt 25:41; Offb 20:10-14; 21:8)

Die Gerechten werden an dem Platz sein, der seit Anbeginn der Welt für sie vorbereitet ist - sie werden ein zweites Leben in den Völkern des ewigen Reiches Gottes genießen. (Mt 25:34; Offb 21:24,26; 22:2)

Die Heiligen werden ewiges Leben an dem Platz erfahren, der für Gottes eigenes, besonderes Volk vorbereitet ist
(1. Petr 2:9) - dieser Platz ist die Heilige Stadt, das Neue Jerusalem. (Heb 11:16; Offb 21:9-12)

Das Gericht der Ungerechten und der Unreinen wird gerecht sein.

Keiner ist ungerecht oder unrein geboren. Sie sind so geworden durch ihre Taten. Jeder ist mit dem instinktiven Wissen über seinen Schöpfer geboren. Jeder kann instinktiv Gut und Böse unterscheiden. Die Ungerechten und Unreinen finden keinen Gefallen daran dieses instinktive Wissen in sich zu bewahren. (Röm 1:28)
Beide Kategorien brechen den ewigen Bund des Gewissens. (Jes 24:5-6) Ihr Gewissen stumpft ab, weil sie die Wahrheit ignorieren. Als Folge davon verletzen sie andere und führen sie in die Irre, weg vom rechten Weg. Deshalb verdienen sie das gleiche Schicksal, das Satan und seine Engel erwartet.
Der zweite Tod wird ihr ewiges Schicksal sein. (Mt 25:41,46)

 

Das Gericht der Gerechten wird gerecht sein:

Die Gerechten bleiben in den Grenzen, die ihr Gewissen ihnen vorschreibt. Sie sind im gefallenen Zustand geboren und deshalb sündigen auch sie, aber sie lehnen das instinktive Wissen von Gut und Böse nicht ab und gehen nicht gegen ihr Gewissen. (Röm 1:28)

Nachdem sie für ihre Sünden im Tod bezahlt haben, werden sie vom ersten Tod auferstehen und vor Gericht kommen. (Hebr 9:27)

Sie werden aber nicht in den zweiten Tod gehen, weil sie es nicht verdient haben. Sie haben sich nicht Dingen hingegeben, für die sie den zweiten Tod verdient hätten. (Offb 21:8; 22:15) Weil sie beharrlich Gutes getan haben, wird ein zweites Leben in den Völkern ihr ewiges Schicksal sein. (Offb 21:24; 22:2)

Das Gericht der Heiligen wird ebenfalls gerecht sein:

Die Heiligen müssen nicht mehr gerichtet werden, denn ihr ewiges Schicksal ist schon bestimmt. (Joh 5:28-29)

Sie werden weder das zweite Leben in den Völkern ernten, noch zum zweiten Tod im See von Feuer und Schwefel gehen. Sie sind schon aus dem ewigen Tod ins ewige Leben gekommen. (Joh 5:24)

Dies bezeugt ihr tägliches Leben von Liebe und Selbstverleugnung. (1. Joh 3:14,16; Apg 2:44-45; 4:32-35)
Gott erlöste sie durch den Tod Seines Sohnes (Jes 53:10; Apg 2:24; 2. Kor 5:15), Jahschua, dem Messias, weil sie willig waren, Seinen Willen zu tun. (Joh 7:17) Sie wurden zu Gottes besonderem Besitz und speziell für Seinen Plan und Zweck bereit gestellt. (Er hat sie nicht aufgrund ihrer guten Taten erlöst, sondern aus Seiner Barmherzigkeit heraus. Die meisten Seiner Heiligen waren eigentlich auf dem Weg zum zweiten Tod.) Ihre Antwort auf Gottes Barmherzigkeit zeigte, daß sie Sein Leiden im Tod wertschätzten, denn sie gaben sich Gottes Absicht mit ganzem Herzen hin. Jahschua sagte, daß sie Seiner wert sind, weil sie ihr eigenes Leben, ihren Besitz, ihre Familie usw. hinter sich ließen, um Seine Jünger zu werden.
(Mt 10:37-39; Mk 10:29-30; Lk 14:26-27,33)


Diejenigen, die nicht auf diese Weise auf Seine Barmherzigkeit reagierten, haben sich selbst als unwürdig für ewiges Leben verurteilt. (Apg 13:46)

Er macht aus denen, die auf Seine Liebe antworten, eine neues Volk von Menschen, die ausschließlich für Ihn leben. Die, die Ihm vollkommen gehorchen werden nie den Tod sehen, nicht einmal den ersten Tod. (Joh 8:51) Für alle Ewigkeit werden sie Bewohner der Heiligen Stadt sein. (Offb 21:10-12)

Sie werden weiterhin Teil des Heiligen Volkes sein, weil sie schon in diesem Zeitalter Teil von ihm waren. (Eph 2:12-13) Sie werden mit Jahschua, dem Messias, im ewigen Reich Gottes über die Völker regieren.

Sei Dir im Klaren darüber, wo Du hingehen wirst, weil ...

du dein Schicksal jetzt noch ändern kannst, aber nicht,
wenn du einmal dort angelangt bist.


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