Wer hätte das je gedacht, dass wir einmal mit so verschiedenen Menschen zusammenleben würden: mit Deutschen von Ost und West, mit Franzosen, Spaniern, Holländern, Slovaken, Japanern, Indianern... Schwarzen und Weißen, zusammen, in einem Haus, in einer großen Familie...
... bestimmt nicht ich - in Stuttgart geboren und in einem kleinen süddeutschen Dorf aufgewachsen.
Aber hier sind wir nun - zusammen - Eltern, Großeltern und Kinder - wir haben uns alle durch die enge Tür gequetscht, um Jahschua, dem Sohn Gottes, nachzufolgen. Es hat uns unser altes Leben, unser Ego, unsere Ambitionen und unerfüllten Träume gekostet, ein Teil dieser neuen Gesellschaft zu werden, in der nicht mehr jeder für sich selbst, sondern für den anderen lebt.
Was uns zusammenhält, ist ein neuer Bund. Dieser Bund ist stärker als all die anderen, die bisher immer in die Brüche gegangen sind.
Salz war in der Botschaft, die die Macht hatte, uns aus unserem alten Leben in der Welt herauszulösen. Salz ist in dem prophetischen Wort, das wir täglich hören und das uns hilft, die Dinge zu erkennen und zu überwinden, die sich früher immer wie Sauerteig in unsere Beziehungen gedrängt haben: Egoismus, Habgier, Zorn, Eifersucht, Unsicherheit, Stolz und Minderwertigkeitsgefühle und so vieles mehr.
In Jahschua haben wir die Macht und die Fähigkeit erhalten, uns selbst zu beurteilen, die Motive unseres eigenen Handelns zu erkennen und zueinander ehrlich zu sein.
Salz ist wie Feuer. Es brennt im Herzen, die eigene Schlechtigkeit zu erkennen und sich vor anderen zu demütigen und seinen inneren Zustand offen zu legen (mit dem Finger auf uns selbst zu zeigen und nicht auf andere).
Aber Salz bringt auch Heilung.
Die Liebe, die in unser Herz ausgegossen ist, lässt uns einander immer weiter lieben. Und vergeben. Miteinander tragen. Durchhalten. Bis wir uns ändern. Liebe verändert uns. Nicht nur unser äußeres Verhalten. Sie verändert uns von innen heraus. Wir wissen: Wir sind ein Volk, das miteinander durch dick und dünn geht und in guten und schlechten Zeiten zueinander hält.
Wirklich: In Jahschua werden selbst schlechte Zeiten zu guten, denn wir haben Hoffnung. Und Freunde. Die Liebe, die unser Gott für uns hat, ist real, weil unsere Beziehungen miteinander real sind.
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