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Nach einem durch viel Gewalt, Krieg und Unrecht erschütterten 20. Jahrhundert ist das Verlangen der Menschen nach Einigkeit und Frieden groß. Die Entwicklung der Europäischen Union, die ökumenische Bewegung und die zunehmende Globalisierung der Menschheit spiegeln dies wider. Äußerlich scheinen wir Menschen näher zusammenzurücken. Doch was spielt sich oft im zwischenmenschlichen Bereich tatsächlich ab? Wer hat die Kraft, den Frieden mit seinem Nächsten zu bewahren, wenn es hart auf hart kommt? Zank und Streit, Hass, Neid und Eifersucht dominieren häufig unser Miteinander. Wie wichtig ist angesichts dieser Tatsache das Zeugnis derer, die durch den Frieden, der zwischen ihnen herrscht, zeigen, dass es auch anders geht, dass es Errettung gibt! Jahschua, der Sohn Gottes, ist
diese Errettung. Aus diesem Grund sagte Er auch von denjenigen,
die diese Errettung erfahren, dass sie das Salz der
Erde" sind. Mit Sicherheit hatte Er hierbei die keimtötende,
desinfizierende und konservierende Wirkung des Salzes im Sinn.
Im übertragenen Sinn tötet Salz alles, was Unfrieden
bringt und Einigkeit zerstört. SALZ bewahrt den FRIEDEN.
Zeigt, dass ihr die Kraft des Salzes in euch habt: Haltet
untereinander Frieden!" [1] Jünger können nur von denjenigen gemacht werden, die Salz haben und Frieden miteinander haben. Jünger müssen gemacht werden.[4] Wenn man etwas macht, muss man die richtigen Zutaten verwenden, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Der Meister selbst gab die Zutaten: "...Macht Jünger...Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie alles zu befolgen, was ich geboten habe." Und die Apostel waren gehorsam. Natürlich erklärten sie so den Menschen, die an Pfingsten in Jerusalem versammelt waren, dass Jahschua der Mensch gewordene, gekreuzigte und wiederauferstandene Sohn Gottes war, das Opfer zur Vergebung ihrer Sünden, der von Gott gesandte Messias. Aber dann lesen wir auch, dass Petrus diejenigen, denen diese Botschaft durchs Herz drang, mit vielen anderen Worten ermahnte, sich aus diesem verkehrten Geschlecht erretten zu lassen.[5] Er lehrte ihnen alle Worte dieses Lebens.[6] |
Mit Sicherheit beinhalteten diese vielen anderen Worte auch die Friedensbedingungen, so wie Jahschua Selbst sie gelehrt hatte.[7] Mit Sicherheit waren Seine Worte damals, als eine große Menschenmenge Ihm nachzog, voller Gnade, aber auch mit Salz gewürzt. Er legte ihnen diese Friedensbedingungen dar und erklärte, was es bedeutet, ein Jünger zu sein.[8] Seine Erklärungen gipfelten schließlich in dem Satz, dass niemand Sein Jünger sein kann, es sei denn er gibt seinen ganzen Besitz auf. Er machte es absolut klar, dass nur eine bedingungslose Kapitulation vor Ihm, dem stärkeren König, Frieden bringen kann. Mit Sicherheit war auch Petrus voller Gnade und würzte seine Worte mit Salz, als er der Menschenmenge, die an jenem ereignisreichen Pfingsten vor ihm stand, genau das Gleiche erklärte. Die Reaktion derer, die sein Wort empfingen, lässt keinen Zweifel daran. Wir lesen dann nämlich von den Jüngern der ersten Gemeinde, dass sie beisammen waren und alles gemeinsam hatten. Sie hatten absoluten Frieden, ungetrübte Beziehungen, vollkommene Gemeinschaft. So gab es auch keine Spaltung zwischen Wohlhabenden und Habenichtsen. Reich und Arm gab es einfach nicht. Sie verkauften nämlich ihren Besitz und verteilten den Erlös an alle, so wie jemand Bedarf hatte. Es gab keinen unter ihnen, der Mangel zu leiden hatte. Große Gnade war deshalb auf ihnen allen. Sie hatten Salz und ließen daher nichts zu, was den Frieden, der unter ihnen herrschte, auch nur im Geringsten gestört hätte. Es heißt von ihnen, dass sie ein Herz und eine Seele waren. Tagtäglich waren sie einmütig im Tempel beisammen, brachen das Brot in ihren Häusern und hatten gemeinsame Mahlzeiten, die sie offensichtlich genossen.[9] Sie waren das Salz der Erde und daher konnten sie auch andere zu Jüngern machen. Es heißt von ihnen, dass der Herr täglich diejenigen zu ihnen hinzutat, die gerettet werden sollten. Das war und ist normales Gemeindeleben. Dieses gemeinschaftliche Leben ist der Ausdruck von Jahschuas Errettung. Aber leider scheint die Herrlichkeit nur von kurzer Dauer gewesen zu sein. Wir lesen, wie Paulus die Gemeinschaft in Korinth ermahnt einmütig zu sein, keine Spaltungen zu dulden, sondern in demselben Sinn und in derselben Meinung fest zusammengefügt zu sein.[10] (Dieser Brief ist allerdings nicht nur an die Gemeinde in Korinth gerichtet, sondern an alle, die an jedem Ort den Namen Jahschuas anrufen, an alle, die den gleichen König haben, den auch Paulus hat.[11]) Offensichtlich gab es Spaltungen unter ihnen.[12] Offensichtlich begann ihr Salz seine Kraft zu verlieren und der Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit sich auszubreiten. Offfensichtlich taten sie sich schwer damit, diese Dinge zu beurteilen. Ein bisschen Sauerteig aber durchsäuert den ganzen Teig.[13] |
Offensichtlich erging es anderen Gemeinden auch nicht anders,
denn diese Ermahnung zur Einigkeit finden wir an vielen
Stellen. [Mehr zu der Frage: Wer ist das Salz der Erde?] |
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