Weiterhin ...

Schon immer ging die Sonne auf, und schon immer strömten die Flüsse dem Meer entgegen - die Schöpfung ist treu. Ihr Charakter ändert sich nicht, die Schöpfung bleibt immer gleich, sie ist beständig, unveränderlich. Schon immer ist der Apfel vom Baum gefallen, hat die Spinne ihr Netz gesponnen, ist der Lachs stromaufwärts geschwommen, und hat der Schmetterling eine Verwandlung durchgemacht ...

...und so wird auch die höchste Schöpfung, der Mensch, weiterhin in seinem gegenwärtigen Zustand existieren.

WEITERHIN verrottet der Apfel, wenn er vom Baum gefallen ist. Zuerst unbemerkt, beginnt er doch langsam, zu faulen, weil getrennt von seiner Lebensquelle ist. So ist es mit dem unreinen Menschen - er weist die Wahrheit ab und tauscht sie gegen eine Lüge ein. Wer unrein ist, gibt sich seinen eigenen Lüsten und Begierden hin, er lebt ein zügelloses Leben. Nach außen hin sieht es nur wie eine kleine schlechte Stelle aus, aber in Wirklichkeit ist solch ein Mensch innerlich verfault und verdorben.

WEITERHIN spinnt die Spinne ihr Netz. Frühmorgens sieht man die Tautropfen auf ihren Spinnfäden glitzern. Es ist beeindruckend, das Ergebnis solch genialer Arbeit zu betrachten. Doch für das ahnungslose Insekt, das zwischen den Spinnfäden festhängt und nicht mehr loskommt, ist jenes Spinnennetz eine unsichtbare, tödliche Falle. So ist es mit dem "ganz normalen" ungerechten Geschäftsmann, der sich sein eigenes kleines Reich aufbaut. Er macht dem ahnungslosen Käufer ein angeblich gutes Angebot ... doch seine Produkte entsprechen nicht ihrem Wert, und der ungerechte Geschäftemacher verkauft sie, um selber reich zu werden, zum Nachteil anderer.

WEITERHIN ist der Lachs entschlossen, voller Eifer stromaufwärts zu ziehen, seinem Ursprungsort entgegen, um zu laichen. So ist es mit dem Menschen, der sich danach sehnt, das Rechte zu tun. Er steht in einem Kampf, um all die Hindernisse zu überwinden, die ihm im Weg stehen ... denn die Gesellschaft, in der er lebt, betrachtet es als normal, daß jeder nur an sein
eigenes Wohl denkt. Dieser Mensch macht sich die Mühe, seinem Nachbarn zu helfen, und wenn er etwas Falsches getan hat, demütigt er sich und bittet um Verzeihung, und er bemüht sich, den angerichteten Schaden wiedergutzumachen. Jener Mensch arbeitet hart und ehrlich, um für die Nöte seiner Familie zu sorgen. Er hat sich dafür entschieden, nach seinem Gewissen zu leben, und er wendet sich von den Dingen ab, von denen er weiß, daß sie schlecht sind.

WEITERHIN bricht aus der Schmetterlingspuppe neues Leben hervor - das Alte ist vergangen, etwas Neues kommt zum Vorschein - ein Schmetterling fliegt der Freiheit entgegen, seine Flügel ausgestreckt, voller Pracht. Die Raupe ist verschwunden, sie wurde verwandelt. Ein neues Geschöpf ist hervorgekommen, welches alles Alte hinter sich gelassen hat. So wird es sein mit den Heiligen. Sie haben ihr altes ungerechtes, unreines oder gar gerechtes Leben aufgegeben, um an einem vollkommen neuen Platz ihre neugefundene Freiheit auszudrücken. Sie leben zusammen in Gemeinschaft... eine neue Gesellschaftsordnung beginnt sich zu entfalten. Diese Menschen leben, um den wahren Charakter ihres Schöpfers auszudrücken, und sie können das tun, weil Seine Liebe und Einigkeit in ihnen wirkt.

Alle 4 werden für immer und ewig bestehenbleiben...

die Ungerechten,
           die Unreinen,
                     die Gerechten,

                               die Heiligen...

... Immerzu, unverändert... sie werden allezeit dieselben sein, so wie sie immer gewesen sind, und für immer ... so ist es festgelegt... für alle Ewigkeit
... weiterhin - FALLS sie nicht ihr Schicksal ändern, bevor es zu spät ist.


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