Die Passion Christi
Und was nun?
Selten hat es einen religiösen Film gegeben, der die Gemüter so erregt und zu so viel Kontroverse geführt hat. Manche sind über die Gewalt des Filmes entsetzt, während andere Mel Gibsons Botschaft von den Leiden Christi von ganzem Herzen empfangen. Was dieser Film in denen auslöst, die ihn gesehen haben, ist bloß die Spitze eines Eisbergs. Den Deutschen schmerzt es tief in ihrer Seele und die Leute leiden. Sie haben eine gewalterfüllte Welt vor Augen, die voll ist von unsagbarem menschlichen Leiden und von Tod. Krieg, Terrorismus und Gewalt gehören auf der ganzen Welt immer mehr zum Alltag und kommen dem Leben jedes Einzelnen bedrohlich nahe. Und die Großkirchen haben keine handfesten Antworten zu bieten
Die filmische Darstellung der extremen Qualen Christi in den letzten zwölf Stunden gibt vielen Menschen Hoffnung, dass Gott wirklich einen Plan hat, um allem Leiden der Menschen ein Ende zu setzen und sie aus dieser korrupten Welt zu erretten. Viele Menschen sind in ihrem Herzen voller Dankbarkeit und Wertschätzung dafür, dass dieser unschuldige Mensch willig das auf sich nahm, was wir für unsere Sünden verdienten.
Was vielen Menschen jedoch nicht bewusst ist, ist, dass es nicht genug war, dass Jahschua [1] der Messias nur am Kreuz litt, sondern dass Er auch noch in den Tod gehen musste, um uns vom Tod zu erretten. Als die Schuld für unsere Sünden Ihm am Kreuz aufgeladen wurde, wandte Sich Sein Vater im Himmel von Ihm ab [2] und so starb Er. Sein menschlicher Geist und seine menschliche Seele fuhren anschließend für drei Tage und Nächte in den Tod hinab [3] . Tatsächlich ist der Tod ein real existierender Ort, an dem Seine Seele stellvertretend für uns die Qualen des Todes erlitt, bis Er den ganzen Lohn für unsere Sünde bezahlt hatte [4] . Erst dann konnte Er von den Toten auferstehen. Wir verteilen diese Zeitschrift in der Hoffnung, diejenigen zu finden, die durch Die Passion Christi tief in ihrem Herzen berührt sind und sich die Frage stellen: Und was nun? Wenn uns dieser Film keine wahre Antwort zu dieser Frage bietet, eine Antwort, die unser Leben verändert, dann werden wir wahrscheinlich eher gegenüber dieser Botschaft der Hoffnung und Liebe abgestumpft, die uns das Leben, den Tod und die Auferstehung Christi vermittelt.
Wie ist die richtige Reaktion auf diesen Film?
Es umfingen mich die Fesseln des Todes, die Ängste des Scheols erreichten mich. Ich geriet in Not und Kummer Denn du hast meine Seele vom Tod errettet, meine Augen von Tränen, meinen Fuß vom Sturz Wie soll ich dem HERRN vergelten alle seine Wohltaten an mir? Den Heilsbecher will ich erheben und den Namen des HERRN anrufen. Ich will dem HERRN meine Gelübde erfüllen, ja, vor seinem ganzen Volk! (Psalm 116,3.8.12-14)
Alle, die diese große Liebestat wirklich begreifen, wissen in ihrem Herzen, daß sie bei demjenigen, der für sie in den Tod gegangen ist und für sie wieder auferstanden ist, eine große Liebesschuld haben. So jemand will sein ganzes Leben einsetzen, um diese Schuld zurückzuzahlen, indem er sein altes Leben hinter sich lässt und sich Seiner Sache widmet. Der Messias Selbst sagte: Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. [5] Bei Seiner Sache ging es darum, ein Zeugnis vom kommenden Königreich aufzubauen [6] eine heilige Nation, die aus Seinen auserwählten Menschen besteht, die Vergebung erfahren haben und die Liebe des Messias dadurch demonstrieren, dass sie einander so lieben, wie Er sie geliebt hat. [7]
Die einzige richtige Reaktion auf das, was Er für uns getan hat, ist, sich Seiner Absicht zu widmen und Teil des Lebens zu werden, das Seine Liebe täglich demonstriert, nämlich einander so zu lieben, wie Er uns geliebt hat. Nur so entsteht ein wahres Licht für die, die in der Finsternis und unter dem Todesurteil sind. [8]
Dieses Leben ist die Wiederherstellung einer neuen Gesellschaft, die nach der Wiederauferstehung vor 2000 Jahren für kurze Zeit aufblühte. Diese neue Gesellschaft taucht jetzt wieder auf und hebt sich von der alten Gesellschaft mit ihren sich mehrenden Zerfallserscheinungen ab. Sie hält Flagge der Liebe hoch! Als Teil dieser neuen Gesellschaft wollen wir der ganzen Welt zeigen, dass eine Bewegung Gestalt annimmt und sich ein Volk bildet, das auf ein real existierendes, zukünftiges Königreich hoffen lässt!
Unsere Antwort
Wir sind die Gemeinschaften der Zwölf Stämme Israels und halten jene Flagge in Deutschland und an vielen Orten der ganzen Welt hoch. Genau wie die Juden, die an Pfingsten das Evangelium hörten, waren auch wir im Herzen getroffen, als uns bewusst wurde, dass unsere Sünde Ihn mit umgebracht hat und Seine Seele in den Tod riss. [9] Als Antwort darauf haben wir unser ganzes Leben der Nachfolge gewidmet. Der Gehorsam Seinem Wort gegenüber errettet uns von den Zerfallserscheinungen der verdrehten und abnormalen Gesellschaft [10] , in der wir leben. Gleichzeitig errettet er uns von all dem, was in uns steckt und unsere Familie, Freunde und Nächsten verletzt anstatt Entfremdung erleben wir Beziehungen in Frieden und Einigkeit. Unsere Liebe für unseren Gott und füreinander vereint uns in einem Bund von Gemeinschaften [11] , in denen wir ein Leben der Liebe miteinander führen. [12]
Wir sehnen uns die zu treffen, die ernsthaften Herzens durch die im Film gezeigte Leidenschaft Christi [eigentliche Bedeutung von Passion Christi], aufgewühlt sind, und diese Leidenschaft jedoch weder in den Kirchen noch sonstwo in der breiten Gesellschaft finden können. Die emotionale Wirkung dieses Films hebt deutlich hervor, wie leb- und kraftlos das Evangelium ist, das jeden Sonntag in Kirchen und Kathedralen in der ganzen Welt verkündet wird. Dieses Evangelium hinterlässt in ernsthaften Menschen ein Vakuum, da sie nicht wissen, wie sie Ihm wirklich alles geben sollen, was Er verdient. Sollen die Menschen jetzt etwa in Hollywood nach der Leidenschaft suchen, die sie weder in der Kirche noch im Alltag erleben?
Wir bemühen uns von ganzem Herzen ein Leben, eine Kultur und ein Zuhause [13] für alle die zu kultivieren, die Ihm mit der Gnade und der Kraft dienen wollen, die Er spendet [14] und die ihre ganze Leidenschaft als Antwort auf Seine Leidenschaft geben wollen, mit der Er am Kreuz starb und für uns den Tod erfuhr. Jetzt können alle Enttäuschten und Betrogenen Ihm ihr Vertrauen schenken und mit uns zusammen die geistige Nation der zwölf Stämmen -das Israel Gottes- aufbauen, so dass Sein Licht und Seine Errettung die Enden der Erde erreicht. [15]
Unsere Hoffnung
Wir erhoffen uns, alle die finden zu können, die nicht damit zufrieden sind, sich bloß einen Film anzusehen und aufgewühlt zu werden, nur um hinterher wieder zu ihrem weltlichen Dasein zurückzukehren, wo alles so weitergeht wie bisher. Wenn du zu diesen Menschen gehörst, wirst du dich hoffentlich bei uns melden oder uns in einer der Gemeinschaften besuchen, die auf der Rückseite dieser Zeitschrift aufgelistet sind. Wir wollen dir das Leben und die Absicht, über die wir hier schreiben, gerne zeigen. Du kannst uns auch auf unserer Website www.zwoelf-staemme.de besuchen. Dort findest du wertvolle Informationen und Artikel, die wir für dich geschrieben haben und durch die du besser verstehen kannst, wer wir sind und was wir mit dieser Zeitschrift wirklich bezwecken.
Wir möchten dich auch ganz herzlich nach Klosterzimmern einladen, wo du das Leben in Gemeinschaft mit vielen verschiedenen Aspekten erleben kannst, wie Apostelgeschichte 2,44 es beschreibt. (Unsere Adresse findest du auf der Rückseite dieses Heftes.)
Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. (Apostelgeschichte 2,44)
Also, was nun?
Der Rest der Geschichte
Als der Messias auf der Erde war, sagte Er, dass diesem bösen und ehebrecherischen Geschlecht nur das Zeichen von Jonah gegeben werde (als Beweis dafür, dass Er tatsächlich der Messias war). [16] Genau wie Jonah drei Tage und Nächte im Bauch des großen Fisches verbrachte, so würde Er drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde verbringen. Diese drei Tage und Nächte müssten offensichtlich etwas großartiges bewirken, nämlich das Zeichen, ja, der einzige echte Beweis dafür sein, dass Gott tatsächlich Seinen Sohn gesandt hat.
Das eigentlich Bemerkenswerte an Jonahs Geschichte ist, dass er lebendig aus seinem Grab herauskam und eine dringliche Nachricht brachte. Diese hatte eine bemerkenswerte Auswirkung die dramatische Umkehr der ganzen Stadt Ninive! Sollte die Wiederauferstehung des Messias von Seinem Leiden im Tod nicht eine noch großartigere Auswirkung haben?
Was ist der Tod?
Als der Messias starb, verließen Sein Geist und Seine Seele Seinen Körper und fuhren in den Tod hinab. [17] Er wurde dann mit der Taufe getauft, über die Er mit Seinen Jüngern im Lukas 12,50 gesprochen hatte: Ich habe aber eine Taufe, womit ich getauft werden muss, und wie bin ich bedrängt, bis sie vollbracht ist!
Diese Taufe war nicht mehr und nicht weniger als Sein Eintauchen in den Tod. Er sollte nämlich nicht allein durchs Sterben am Kreuz für die Sünden der ganzen Welt büßen, sondern durch Sein stellvertretendes Leiden für uns im Tod. In diesen drei Tagen und drei Nächten erlitt Er die unfassbaren Qualen des Todes.
Der Lohn der Sünde ist der Tod, nicht bloß das Sterben. [18] Das Sterben ist die Übergangsphase, in der der Geist und die Seele (was das Wesen eines Menschen ausmacht) vom Körper getrennt wird. Der Tod aber ist der Ort, an den man kommen muss, um für seine Sünden zu bezahlen. Gott nimmt Sünde nicht auf die leichte Schulter insbesondere Sünden, die dem Leben anderer schaden oder es zerstören. Und der Tod ist ganz gewiss kein angenehmer Ort.4 Er ist ei Ort der Qualen, die man bei vollem Bewußtsein erlebt.5
Der Beweis für die Wiederauferstehung
Nach der Wiederauferstehung muss Jahschua Seinen Aposteln erklärt haben, was Tod ist, als Er ihnen anhand der Schrift darlegte, was Er erleiden musste. [19]
Bevor Buße und Vergebung der Sünden in Seinem Namen verkündet werden konnte, [20] mussten sie verstehen, wozu ein Lösegeld [21] notwendig war und was für einen hohen Preis Er gezahlt hatte. [22]
An jenem monumentalen Pfingstfest nach Seiner Wiederauferstehung verkündeten die Apostel Folgende Botschaft: Sie erläuterten dem vor ihnen versammelten Hause Israel seine Sünden, insbesondere, dass sie den Messias zurückgewiesen und gekreuzigt hatten, und dass Er im Tod (nicht bloß durchs Sterben) für ihre Sünde bezahlt hatte, damit sie nun Buße tun und Vergebung und die Gabe des Heiligen Geistes empfangen könnten. [23] Viele derer, die vor Pilatus Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder! geschrien hatten, waren durch die Worte des Apostel Petrus tief getroffen, da sie an Seiner Kreuzigung persönlich beteiligt waren. [24] Dreitausend, die sich ihrer Schuld nur allzu bewusst waren, antworteten auf dieVerkündigung des Petrus. Sie konnten nicht anders, sahen ihre Sünde und verstanden klar, was dieser Mann, den sie gekreuzigt hatten, für sie getan hatte. Denn Er hatte ihren Platz im Tod eingenommen. Er war ihr Opferlamm das Lamm Gottes, das die Sünde der ganzen Welt auf Sich nahm. [25]
Ihnen war klar, dass Er sie von jenem Ort der Qualen freigekauft hatte [26] und daß Sein Lösegeld anzunehmen gleichzeitig bedeuten würde, dass ihr Leben von nun an Ihm gehört. Es gab für sie nur noch eines zu tun die einzig richtige Reaktion: Sie gaben Ihmden Rest ihres Lebens hin. [27] Damit wurden sie zu den Nachkommen, für die Seine Seele in den Fängen des Todes Mühsal erfahren hatte (wie eine Frau, die bei der Geburt Schmerzen erleidet). [28]
Dadurch, dass sie jetzt nur noch für Ihn lebten, entstand das reichhaltige Gemeinschaftsleben der ersten Gläubigen in Jerusalem.
Nicht einer lebte für sich selbst, sondern sie lebten alle für den, der für sie gestorben und wiederauferstanden war. Dies kam dadurch zum Ausdruck, dass sie täglich ihr Leben füreinander hingaben und allen Besitz miteinander teilten, so dass kein Armer unter ihnen war. Sie hielten die Mahlzeiten gemeinsam mit Freude und lauterem Herzen. [29] [30]
Dieses einzigartige und völlig außergewöhnliche Gemeinschaftsleben dieser Gläubigen war das unverkennbare Zeichen, dass Er tatsächlich drei Tage und drei Nächte im Tod verbracht hatte. Niemand hat Jonah im Bauch des großen Fisches gesehen. Doch das dramatische Ergebnis, nämlich sein entstelltes Äußeres Erscheinen, konnte man sehr wohl sehen. Genauso konnte keiner, der lebt Jahschua im Tod sehen, doch die außergewöhnliche Auswirkung dessen sollte man sehen können.
Damals wie heute gilt: Die, die Seine Leidenschaft empfangen haben, sind das unanfechtbare Zeichen und der Beweis, dass Er tatsächlich der Messias ist. [31] Ihr gemeinsames Leben ist das Zeugnis vom Königreich [32] der sichtbare Beweis Seiner Herrschaft.
Es ist das Licht der Welt und die Stadt, die auf einem Berg liegt und nicht verborgen sein kann. [33] Es entlarvt alle, die sagen, dass sie Ihn kennen, deren [34] Leben aber nicht mit dem Zeugnis Seines Lebens übereinstimmt. Das Kriterium, [35] nach dem letztendlich die ganze Welt beurteilt werden wird, [36] ist die Demonstration eines Volkes, das in Gemeinschaft lebt und mit Hilfe desjenigen, der Sein Leben für sie aufgeopfert hat, ebenso ein Leben der selbstaufopfernden Liebe führt.
Ein Feuer auf Erden entfachen
Bevor Er ans Kreuz ging, sagte Jahschua Seinen Jüngern, dass Er gekommen war, um ein Feuer auf Erden zu entfachen. Ihm war klar, dass dieses Feuer nur dann entfacht werden konnte, wenn Er durch den Tod hindurchging und siegreich daraus hervorging. [37] Es wahr Ihm bewusst, dass Er von den Toten wiedergeboren werden müsste, damit alle Menschen wiedergeboren werden und in einem neuen Leben wandeln könnten. [38] Wenn Er nicht im Tod für unsere Sünden bezahlt hätte, könnte Gott uns nicht gerechterweise unsere Sünden vergeben und wir könnten dann nicht die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. [39]
Und wenn der Heilige Geist nicht Seine Liebe in unser Herz ausgegossen hätte, würde es kein Feuer geben, so wie es an Pfingsten entfacht wurde: [40]
Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Apg 2,44
Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam. Apg 4,32
Hieran kann man erkennen, was das Feuer auslöste, als es schließlich auf die Erde kam. Es war derart verzehrend, dass im Leben derer, die es empfingen, kein Platz mehr war für Egoismus, egal in welcher Form. Ihre leidenschaftliche Liebe füreinander motivierte sie dazu, zusammenzubleiben und alle Dinge gemeinsam zu haben. Die Liebe Gottes war wirklich in ihre Herzen ausgegossen worden und motivierte sie dazu, einander so zu lieben, wie der Messias sie auch geliebt hatte, und folglich gaben sie ihr Leben täglich füreinander hin.
Damit dieses neue Leben zustande kommen kann, muss der Tod unseres alten Lebens genauso real sein wie Sein Tod. Denn wenn wir nicht tatsächlich durch den Tod in unserer Taufe mit Ihm in Seinem Tod verbunden werden, findet keine wahre Umkehr statt und der alte Mensch ist nicht wirklich gestorben. [41] Bestenfalls wird der alte Mensch reformiert, wodurch sich sein Verhalten für eine Weile bessert, aber dan doch wieder verblasst. Selbst das bessere Benehmen lässt mit großer Wahrscheinlichkeit nach gewisser Zeit wieder nach. [42] Unsere Taufe wird seiner tieferen Bedeutung nur dann gerecht, wenn wir uns völlig mit Jahschuas Tod und Wiederauferstehung identifizieren. Wenn unser altes Leben in der Taufe tatsächlich beendet wird, werden wir vom geistigen Tod in ein neues Leben wiedergeboren, genauso wie Er wiedergeboren wurde, nachdem Er die Qualen des Todes durchgestanden hatte. Wir können die Gewissheit haben, dass wir vom Tod in das Leben gekommen sind und dass das Feuer der Liebe Gottes wirklich in unserem Herzen entfacht ist, weil wir mit unseren Brüdern und Schwestern in Gemeinschaft zusammenleben -in Einigkeit- und versuchen dabei nicht unsere eigenen Bedürfnisse zu decken, sondern sorgen ernsthaft füreinander. [43] Das ist das normale geistige Leben jedes Gläubigen überall dort, wo die Liebe Gottes entfacht ist. [44]
[1] [1] Jahschua ist der hebräische Name für den Sohn Gottes; s. auch den Artikel Nomen est Omen auf S. 12, um mehr über diesen Namen zu erfahren
[2] Um die neunte Stunde aber schrie Jesus mit lauter Stimme auf und sagte: Eli, Eli, lema sabachthani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Matthäus 27,46
[3] Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte in dem Bauch des großen Fisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. Matthäus 12,40
[4] Den hat Gott auferweckt und hat aufgelöst die Schmerzen des Todes, wie es denn unmöglich war, dass er vom Tode festgehalten werden konnte. (Apostelgeschichte 2,24)
Denn du wirst mich nicht dem Tod überlassen und nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe. (Apostelgeschichte 2,27)
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. (Römer 6,23)
Doch dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn leiden lassen. Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er Nachkommen sehen, er wird [seine] Tage verlängern. Und was dem HERRN gefällt, wird durch seine Hand gelingen. Um der Mühsal seiner Seele willen wird er [Frucht] sehen, er wird sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird der Gerechte, mein Knecht, den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, und ihre Sünden wird er sich selbst aufladen. (Jesaja 53,10-11)
[5] Da sprach Pilatus zu ihm: Also, du bist ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. Johannes 18,37
[6] Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen. Matthäus 24,14
[7] Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat. 1. Petrus 2,9
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. Johannes 13,34-35
[8] um denen zu leuchten, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, und unsere Füße zu richten auf den Weg des Friedens. Lukas 1,79
[9] Als sie aber [das] hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder? Apostelgeschichte 2,37
[10] Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie und sagte: Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht! Apostelgeschichte 2,40
[11] dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Epheser 2,12
[12] Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war. Apostelgeschichte 2,44-45
[13]
Wer sein Leben liebt, wird es verlieren; und wer sein Leben in dieser Welt haßt, wird es zum ewigen Leben bewahren.
26 Wenn mir jemand dient, so folge er mir nach; und wo ich bin, da wird auch mein Diener sein. Wenn mir jemand dient, so wird der Vater ihn ehren. Johannes 12,25-26
[14] Wenn jemand redet, [so rede er es] als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, [so sei es] als aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus, dem die Herrlichkeit ist und die Macht in alle Ewigkeit. Amen. 1. Petrus 4,11
[15] Ja, er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten Israels zurückzubringen. So habe ich dich [auch] zum Licht der Nationen gemacht, [dass] mein Heil reiche bis an die Enden der Erde. Jesaja 49,6
Auf ihre Erfüllung hoffen die zwölf Stämme unsres Volkes, wenn sie Gott bei Tag und Nacht beharrlich dienen. Wegen dieser Hoffnung werde ich, oh König, von den Juden beschuldigt. Apostelgeschichte 26,7
Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, den zwölf Stämmen, die in der Zerstreuung sind, [seinen] Gruß! Jakobus 1,1
Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her, ich will dir die Braut, das Weib des Lammes, zeigen und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, welche die der zwölf Stämme der Söhne Israels sind. Offenbarung 21,9.12
Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, die seine Früchte bringen wird. Matthäus 21,43
Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat; die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr nicht Barmherzigkeit empfangen hattet, jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt. 1. Petrus 2,9-10
[16] Dann antworteten ihm einige der Schriftgelehrten und Pharisäer und sprachen: Lehrer, wir möchten ein Zeichen von dir sehen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen und kein Zeichen wird ihm gegeben werden als nur das Zeichen Jonas, des Propheten. Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte in dem Bauch des großen Fisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. Matthäus 12,38-40
[17] Denn du wirst mich nicht dem Tod überlassen und nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe. Apostelgeschichte 2,27
hat er's vorausgesehen und von der Auferstehung des Christus gesagt: Er ist nicht dem Tod überlassen, und sein Leib hat die Verwesung nicht gesehen. Apostelgeschichte 2,31
Darum heißt es (Psalm 68,19): «Er ist aufgefahren zur Höhe und hat Gefangene mit sich geführt und hat den Menschen Gaben gegeben.» Dass er aber aufgefahren ist, was heißt das anderes, als dass er auch hinabgefahren ist in die Tiefen der Erde? Der hinabgefahren ist, das ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle. Epheser 4,8-10
Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In ihm ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis. 1. Petrus 3,18-19
[18] Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Römer 6,23
4 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. Lukas 16,28
[19] Lukas 24,25-27; 44-46; indem [Paulus] eröffnete und darlegte, dass der Christus leiden und aus den Toten auferstehen musste und dass dieser der Christus ist: der Jesus, den ich euch verkündige. Apostelgeschichte 17,2-3
[20] und in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden gepredigt werden allen Nationen, anfangend von Jerusalem. Lukas 24,47 (Apostelgeschichte 2,38)
[21] Ein Lösegeld ist das, was man aufgibt, um das zu bekommen, was einem mehr wert ist.
[22] Hosea 13,14; Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele. Markus 10,45; Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm. 2. Korinther 5,21; 1. Timotheus 2,5-6; Titus 2,14
[23] Apostelgeschichte 2,24-47
[24] Und das ganze Volk antwortete und sprach: Sein Blut [komme] über uns und über unsere Kinder! Matthäus 27,25
[25] Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Johannes 1,29
[26] denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. Lukas 16,28
[27] Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer für alle gestorben ist [und] somit alle gestorben sind. Und für alle ist er gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist. 2. Korinther 5,14-15
[28] Jesaja 53,10-11; Apostelgeschichte 2,24 (die Schmerzen des Todes); Und wiederum: Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen. Und wiederum: Siehe, ich und die Kinder, die Gott mir gegeben hat. Hebräer 2,13
[29] [29]
[30] Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden. Apostelgeschichte 2,46-47
[31] Siehe, ich und die Kinder, die der HERR mir gegeben hat, wir sind zu Zeichen und zu Wundern in Israel [geworden] vom HERRN der Heerscharen, der auf dem Berg Zion wohnt. Jesaja 8,18
Jesaja 53,10; Apostelgeschichte 2,42-47; 4,32-37
[32] Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis und dann wird das Ende kommen. Matthäus 24,14
[33] Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Matthäus 5,14
[34] Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr blind wäret, so hättet ihr keine Sünde. Nun aber sagt ihr: Wir sehen. [Daher] bleibt eure Sünde. Johannes 9,41
[35] Kriterium: Grundlage für einen Vergleich; Bezugspunkt, gegen den man etwas anderes bewerten kann; das Ideal, aufgrund dessen man etwas anderes beurteilen kann
[36] Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Johannes 3,18; 1. Korinther 6,2
[37] Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen und wie wünschte ich, es wäre schon angezündet! Ich habe aber eine Taufe, womit ich getauft werden muss und wie bin ich bedrängt, bis sie vollbracht ist! Lukas 12,49-50
Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil gehabt, um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel. Hebräer 2,14
[38] Kolosser 1,18; und von Jesus Christus, [der] der treue Zeuge [ist], der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut (Offenbarung 1,5); Johannes 3,3-8; 1. Petrus 1,3; So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln. Römer 6,4
[39] Lukas 6,46-47 (?); Apostelgeschichte 2,38
[40] Matthäus 3,11; Lukas 3,16; Römer 5,5
[41] Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm verbunden und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein. Römer 6,3-5
[42] Matthäus 12,43-45
[43] Matthäus 6,31-33
[44] Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben; wer nicht liebt, bleibt im Tod. Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat; auch wir sind schuldig für die Brüder das Leben hinzugeben. 1. Johannes 3,14.16; 1. Timotheus 2,8; 1. Korinther 1,2.10
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