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Im Jahre 1979 gelangten die Eltern in unseren Gemeinschaften zu der Überzeugung, dass sie ihre Kinder nicht mehr in öffentliche Schulen schicken können. Es wurde uns klar, dass die Schulung unserer Kinder ein ganz besonderes Ziel verfolgt und innerhalb der „Kirche“ bzw. der Gemeinschaft der Gläubigen stattfinden muss. Seitdem schicken wir sie nicht mehr und werden sie auch niemals im staatlichen Bildungssystem anmelden. Im Folgenden erläutern wir die Position, die wir damals bezogen haben und heute immer noch beziehen, wenn es darum geht, dass wir unsere Kinder lehren den Herrn unseren Gott von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzem Verstand und aller Kraft zu lieben (Matthäus 22,37).

 

Die Erziehung unserer Kinder

1) Wir glauben, dass die wichtigste Aufgabe der Kirche auf Erden darin besteht, ihre Kinder so auszubilden, dass sie ins Königreich Gottes kommen. Wir haben sogar die Verheißung, dass die Kinder niemals von richtiger gottesfürchtiger Erziehung abweichen, wenn sie an den Weg gewöhnt werden, den sie gehen sollen (Sprüche 22,6). Mit anderen Worten: Wenn ein Kind nicht richtig erzogen wird, dann wird sein Leben in die Irre und ins Unglück führen, es wird ihm an Lebenskraft mangeln, unvollständig bleiben und der Wahrheit entbehren. Daher hat Gott die Eltern in Seinem Volk von jeher angewiesen, jede Anstrengung zu unternehmen, ihre Kinder zu erziehen, „damit du dein Leben lang den HERRN, deinen Gott, fürchtest und alle seine Rechte und Gebote hältst, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder, auf dass du lange lebest. Und [du] sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst“ (5. Mose 6,2.7).

 

2) Als Nachfolger Jesu Christi sind wir dafür verantwortlich, dem ganzen Wort Gottes zu gehorchen und in diesem Gehorsam müssen wir auch die Erziehung unserer eigenen Kinder in die Hand nehmen (Sprüche 13,24).

Unser Herr hat auch das perfekte Umfeld für die Schulung unserer Kinder bereitet. Dieses Umfeld ist die Gemeinschaft, wo Gottes Ordnung herrscht, unter Seiner guten Regierung. In diesem Umfeld erziehen wir unsere Kinder nach Gottes Plan für die Erde und mit konzentrischer Vision für die Erfüllung desselben. Sie werden als unersetzliche Mitglieder der Gemeinschaft darauf vorbereitet, das überhaupt größte Ziel zu erreichen, das man in diesem Leben haben kann, nämlich ins Königreich Gottes zu gelangen.

 

Wir lehnen es ab, unsere Kinder in unordentliche Klassenzimmer zu schicken, in denen Rebellion gegen Eltern, Lehrer, die Menschenwürde und die Religionsfreiheit (die vom Grundgesetz geschützt wird) vorherrscht. Außerdem nehmen sexuelle Freizügigkeit, Drogenmissbrauch und antichristliches Gedankengut überhand. Es ist uns von unserem Herrn und Gott geboten, uns im Denken und Lebenswandel nicht dieser Welt anzugleichen, sondern separat von ihr zu sein (Römer 12,1-2 Einheitsübersetzung).

Unsere Kinder sind entschuldigt dem Schulunterricht fernzubleiben: Die heutigen weltlichen Schulsysteme sind nur in der Lage, das Denken und den Körper zu schulen; sie sind jedoch nicht in der Lage, unsere Kinder geistig und sozial zu schulen. Die Habgier im Herzen des Menschen bleibt in diesem Schulsystem unangetastet, weil sowohl Studienräte als auch Lehrer dem Problem der Habgier oder des Gesetzesbrechens nicht in ihrer Gesamtheit begegnen können und weil sie den Schülern keine Lösung bieten können, die Jesus Christus und Sein Königreich auf Erden wäre.

 

4) Es ist nicht schwer, die Mängel und das Versagen des Schulsystems zu erkennen, besonders nicht für die Schüler. Sie verlangen unermüdlich nach besseren Schulen, in denen man lernen kann, weil Ordnung herrscht statt Chaos und Verwirrung. Jedes Jahr drückt sich die Frustration der Schüler durch millionenschweren Vandalismus und Gewalt aus.

 

5) Wir wollen dafür sorgen, dass die Bildung, die unsere Kinder erhalten, sie dafür ausrüstet, Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und ihren Nächsten wie sich selbst (Matthäus 22,37-40). Wenn dieses Gebot gehalten wird, ist dies der Ausdruck und die Erfüllung von allem, was Gott in Seinem Gesetz und durch Seine Propheten gesagt hat. Wir werden sie dem Egoismus und der Habgier, die man ihnen vormachen würde und deren Idealen sie sich anpassen müssten, nicht aussetzen. Unsere Kinder brauchen ein Lernumfeld mit Vorbildern, die es wert sind, dass man sie mit gutem Gewissen nachahmt. „Ein Schüler ist nicht über dem Lehrer; jeder aber, der ausgebildet ist, wird sein wie sein Lehrer.“ (Lukas 6,40)

Deshalb werden wir die Kinder, die früher in die öffentliche staatliche Schule gingen, nicht mehr dorthin schicken und – wie oben bereits gesagt – aus gutem Grund. Wir werden sie nicht mehr Mobbing, Belästigungen und Beleidigungen auf Grund ihres Glaubens aussetzen, die das Schulpersonal auch nicht verhindern kann.

 

6) Ungeachtet vieler Einzelpersonen im Erziehungswesen, die es gut meinen, ist das System selbst doch böse und gottlos. Der Beweis, dass es von Natur aus korrupt ist, besteht nicht in erster Linie aus dessen Fehlern und Mängeln, die fast jeder gleich einräumt, sondern sein Wesensgehalt zeigt sich an der Frucht und an dem Geist, mit dem es unsere kostbaren Kinder durchdringt. Die Lehrer geben den Geist dieser Welt weiter und uns ist es geboten, von der Welt getrennt zu sein (5. Mose 7,1-11; 1 Kor 2,11-12).

 

Die Eignung zum Lehrer kann nicht von Hochschulen und Universitäten kommen, sondern nur von Gott und auch nur in Seiner Kirche, wo zu den angeborenen Fähigkeiten Seine Gnade hinzukommt, die Er in sie hineingelegt hat. Lehrer sind in der Kirche, nicht in der Welt (1 Kor 12,28; Eph. 4,11). Diese studierten „Lehrer“ und „Pädagogen“ empfingen nämlich ihre Gesinnung von Bildungseinrichtungen, für die Erfolg gleich Macht, Geld, Position und Autorität ist. Ihre Erziehungsphilosophie lehrt, dass es das Ziel der Bildung ist, erfolgreich zu werden, damit man mit dem „Komfort“, den diese Welt zu bieten hat, für sich selber leben kann. Somit bleibt dann kein höheres Bestreben als das Eigeninteresse. Man bringt ihnen bei, wie man sich durchsetzt – koste es, was es wolle -, auch wenn man dabei die Ellenbogen einsetzen muss, wenn andere im Wege stehen.

 

8) Wir glauben, dass ein Lehrer eine geistige Begabung von Gott haben muss, um zu lehren, und nicht bloß natürliche Fähigkeiten. Wer unsere Kinder unterrichten will, muss einen Geist – den einen Geist der Wahrheit – an sie weitergeben. Die Erziehung unserer Kinder setzt voraus, dass die Motivation unserer Lehrer Mitgefühl (und nicht Habgier) ist; somit können sie kein Gehalt bekommen und müssen von früh bis spät für die Schüler da sein.

 

9) Die letzte Anweisung, die unser Herr Jesus Christus, in dem alle Autorität im Himmel und auf Erden ist, uns auf Erden gegeben hat, bestand darin, dass wir alle Menschen zu Jüngern machen und sie lehren sollen, alles zu befolgen, was Er Seinen Jüngern während der dreieinhalb Jahre gelehrt hat, die Er mit ihnen auf Erden verbracht hat. Dabei handelt es sich um Grundsätze, die dem Leben des Königreiches Gottes Hand und Fuß verleihen (Matthäus 28,16-20; Apostelgeschichte 1,3). Diese Schulung sollte in der Kirche stattfinden und nicht in einer Einrichtung, die auf Habgier gründet.

 

11) Wir gehören zu einem anderen Königreich und stehen mit Überzeugung hinter dem, was wir sagen. Das Blut aller Märtyrer der vergangenen Jahrhunderte bestätigt diese Überzeugung. Sie alle wurden von eben diesem System umgebracht, aus dem wir uns zurückziehen — dem System, das unter der Macht Satans steht (1. Johannes 5,19). Es ist dasselbe System, das den Christus des Himmels Selbst umgebracht hat, der kam um die Erde von all dem Bösen zu retten, das wir um uns herum sehen (1. Johannes 3,8). Die meisten Leute wollten damals schon nicht hören und werden auch jetzt nicht hören, denn sie werden versuchen Ihn noch einmal zu kreuzigen — diesmal in Gestalt Seines Leibes auf Erden.

 

12) Wie könnten wir uns jemals einem Bildungssystem unterordnen, welches Geschichte mit einer bestimmten Einstellung lehrt, nämlich der Einstellung, dass es die Schöpfung ohne den Schöpfer gibt? Weshalb fehlen Schlüsselfiguren der Geschichte wie Adam, Noah, Jesaja, Johannes der Täufer und der Apostel Paulus in den Geschichtsbüchern des weltlichen Schulsystems? Wie könnten wir den Propheten Hesekiel außer Acht lassen, der sagte: „Und du nahmst deine Söhne und deine Töchter, die du mir geboren, und opfertest sie ihnen zum Fraß. War es zu wenig mit deiner Hurerei, dass du meine Söhne schlachtetest und sie hingabst, indem du sie für sie durch das Feuer gehen ließest?“ (Hesekiel 16,20-21)

 

13) Wir befinden uns in den Tagen, die Paulus folgendermaßen beschrieb:

 

„Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott; sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide! Zu ihnen gehören auch die, die sich in die Häuser einschleichen und gewisse Frauen einfangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Begierden getrieben werden, die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.“ (2. Timotheus 3,5-9)

 

Unser Gott hat uns geboten diese Prinzipien zu befolgen und nicht beeinflusst zu werden von dem bösen Prinzen dieser Welt. Wir müssen fest in den Lehren der Bibel stehen, die unser Maßstab und Regelwerk ist. Die Bibel ist Gottes schriftliche Niederschrift Seines Wortes an die Menschen, interpretiert nur von Seinem Volk, das unter Seiner guten Regierung steht, eine Heilige Nation, ein Volk, das Gott gehört (1. Petrus 2,5-9).

 

14 ) Es ist für uns unmöglich, in Verbindung mit dem öffentlichen Schulsystem zu existieren. Gottes Reich und das Reich der Welt können nicht zusammenarbeiten. Jegliche Kooperation würde gegen das verstoßen, was Gott uns offenbart hat. Jegliche Bindung

Würden wir der öffentlichen Schule einen Teil unseres Erziehungsauftrages überlassen, würden wir uns demjenigen gegenüber als untreu erweisen, der uns aus dieser Welt und von ihrer nahenden Zerstörung errettet hat (2. Korinther 6,14-18). Es ist nutzlos, mit dem System dieser Welt zusammenzuarbeiten. Was hat das Rationale mit dem Irrationalen zu tun? Was hat gut mit böse zu tun? Was würde erreicht werden, außer dass wir an dem Versagen und der Schande des Systems teilhaben würden?

 

15) Das Schulsystem, das angeblich unsere Kinder in Güte und Moral, Rechtschaffenheit und Redlichkeit erziehen soll, hat sich auf Grund seiner eigenen Verdorbenheit als Wolf im Schafspelz entpuppt. Es ist so dermaßen übel, dass es ein Affront auf den gesunden Menschenverstand, die Moralität und unsere Zivilisation darstellt. Jesus von Nazareth hat gesagt, dass wenn ein Blinder einen Blinden führt, sie beide in den Graben fallen. Es gibt nur eine Quelle, die Blindheit zu solch einem Ausmaß hervorbringen kann. Es ist die Institution, deren Aufgabe es ist, Menschen mit Licht, menschlicher Philosophie und menschlichem Gedankengut auszustatten. Es ist das zerbröckelnde Fundament der modernen Erziehung. Es hat keine wegweisenden Lösungen für die Probleme des Menschen zu bieten. Menschen haben seit vielen Jahrzehnten diese Institutionen des menschlichen Lernens, des Denkens und der Philosophie mit der Hilflosigkeit eines blinden Mannes besucht, der keine Ahnung hat von dem Charakter, der Funktion und der Anwendung des Prinzips, dass das Leben als solches ausmacht und das zu ewigem Leben führt.

 

Die Welt der Naturwissenschaften und der Schule hat – da sie auf weltlicher Weisheit gründet - durch das Labyrinth der großen Probleme blind nach Wegweisern gesucht, ohne jedoch Antworten zu finden. Ihre Verfechter sehen weder jetzt eine Hoffnung noch am Horizont. Sie haben gesucht, gekämpft, aufgegeben und gehen zu Grunde. Sie sind unfähig zu erkennen, dass sie sich durch ihr eigenes Verhalten selber zerstört haben. Diese Menschen sind wie Reisende, die auf einer langen Reise sind an einen Ort, an dem sie selber noch nie gewesen sind. Anstatt eine Landkarte zu Rate zu ziehen und mit ihr den richtigen Weg auszuwählen, fahren sie willkürlich los, biegen masal hier, mal dort ab, schneiden die Kurven, nehmen irgendeine Straße in irgendeine Richtung und folgen nur ihrer eigenen Laune. Sie sind wie Schiffe ohne Kompass und ohne Lotsen, nur ihrem eigenen unzuverlässigen und gefallenen Instinkt überlassen. Die Menschheitsgeschichte hat bewiesen, dass das einzig mögliche Ergebnis solch einer Reisemethode die Zerstörung ist. Obwohl die meisten Menschen dieses Beispiel einer Reise verstehen können, sind sie jedoch nicht in der Lage, diese Wahrheit ebenso in ihrem eigenen Leben oder der Zukunft der Menschheit und Zivilisation zu erkennen.

 

Der Apostel Paulus hat dies so beschrieben:

 

„Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen. Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.“ (1. Korinther 2,6-8)

 

„ Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben.“ (1. Korinther 1,20-21)

 

„ Niemand betrüge sich selbst. Wer unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, der werde ein Narr, dass er weise werde. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott. Denn es steht geschrieben (Hiob 5,13): ‚Die Weisen fängt er in ihrer Klugheit’, und wiederum (Psalm 94,11): ‚Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, dass sie nichtig sind.’“ (1. Korinther 3,18-20)

 

„Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist. Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. Denn ’wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen’ (Jesaja 40,13)? Wir aber haben Christi Sinn.“ (1. Korinther 2,12-16)

 

 

17) Wie töricht wäre es, unsere Kinder in einem System mit einer Philosophie zu erziehen, das Gott zerstören wird! Denn in Gottes Volk ist nicht einmal die Rede von sexueller Unsittlichkeit, von Unreinheit und Habsucht. All dieses ist Götzendienst, der sich für Gottes Volk nicht gehört. Auch ist dort kein Platz für Obszönitäten, Albernheiten und loses Gerede. All dies gibt es an den öffentlichen Schulen im Übermaß. Daher müssen wir uns von diesen Schulen trennen, denn wegen solcher Vorkommnisse wird Gottes Zorn auf diejenigen kommen, die ungehorsam sind (Epheser 5,3-4 und 6-7).

 

18) Der Konflikt zwischen der Kirche Jesu Christi, der starb aber jetzt lebt, und dem Schulsystem, das auf weltlicher Weisheit und Philosophie und weltlichem Denken basiert, besteht darin, dass sie auf zwei grundverschiedenen und einander entgegengesetzten Prinzipien gegründet sind. Dies bedeutet, dass die Wurzel eines der beiden gänzlich falsch ist. Da Prinzipien absolut und unveränderlich sind, stehen wir auf den Prinzipien der Person, die Sich nie ändert oder lügt, sondern die der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Jakobus 1,17, Johannes 14,6). Grundlegende Prinzipen bestimmen das Endergebnis einer langfristigen Handlungsweise. Das heutige Schulsystem hat die einzige Quelle für rechte Unterweisung, durch die man wahres Glück und letztendlich Utopia erlangen kann, abgelehnt, ignoriert und verachtet.

 

19) Wie geschrieben steht: „Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt, jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“ (Lukas 3,9) Der Baum des weltlichen Bildungssystems ist schlecht, durch und durch. Seine Frucht ist verdorben und abscheulich. Wir erstreben ein anderes Königreich, ein ewiges Königreich, das niemals vergehen wird. Wir müssen uns diesem zuwenden. Es ist unsere einzige Hoffnung.

 

„Jerusalem, Jerusalem, das da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihm gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen wie eine Henne ihre Brut unter die Flügel, und ihr habt nicht gewollt!“ (Lukas 13,34)

 

Wir sind davon überzeugt, dass unsere Werte zerstört und unser Gewissen beschmutzt werden, wenn wir gemischte Grundsätze haben (Jakobus 3,10-12). Wie steht es um die Moral eines Menschen, der ab und zu stiehlt? Das Schlechte wird das Gute vertreiben, wenn wir gemischte Absichten verfolgen. Seit dem Sündenfall sind die Absichten dieser Welt und die Absichten unseres Schöpfers einander völlig entgegengesetzt. Die Absichten des weltlichen Bildungssystems sind kurzsichtig und beziehen sich nur auf dieses Leben. Die Absichten des Evangeliums von Jesus Christus erstrecken sich auf die Ewigkeit. Was ist der moralische Zustand einer Nation oder Regierung, deren Verfassung oder moralischer Grundsatz es erlaubt, die Grundrechte ihrer Bürger ab und zu zu verletzen? Gibt es eine Partnerschaft zwischen einem ehrlichen Menschen und einem Dieb?

 

 

Wenn es irgendwelche Kompromisse zwischen Gutem und Bösem gibt, wird nur das Böse gewinnen. Wenn man Gift ins Essen hineinmischt, durchsetzt es alles, so dass nur der Tod gewinnt. Es würde für uns ein moralisches Versagen bedeuten, wenn wir einen Kompromiss eingehen würden und unsere Kinder sechs bis acht Stunden am Tag zehn Jahre lang oder noch länger dem weltlichen Bildungssystem übergeben würden. „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluss haben.“ (Johannes 10,10) Der böse Herrscher dieser Welt benutzt das Bildungssystem, um das Leben unserer Kinder zu stehlen und zu zerstören. Er bemächtigt sich der vielen tausend Stunden, die sie in der Kirche unterwiesen werden könnten, um Leben in Fülle zu haben, nicht nur jetzt, sondern auch im kommenden Zeitalter. Zusammenarbeit mit diesem Bildungssystem, das sich durch seine Frucht als unfähig und böse erwiesen hat, wäre für uns ein Kompromiss mit unserem Gewissen. Wir müssen auf Grund unseres Gewissens und auf Grund unseres Gehorsams zu Jesus Christus Ihm für unsere Taten in Seinem Leib Rechenschaft ablegen. „Entscheidet selbst, ob wir Gott mehr gehorchen müssen als den Menschen!“ (Apostelgeschichte 5,29) Auf diese Überzeugung gründen wir unseren Standpunkt und erheben diesen Einspruch.

 

 

Wir stellen uns nicht nur gegen die Ungerechtigkeit zu verlangen, dass wir unsere Kinder in weltliche Schulen schicken, sondern wir appellieren auch an all die, für die Christus gestorben ist, dass sie gegen unseren gemeinsamen Feind aufstehen, den Christus besiegt hat. „Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke! Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt! Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“ (Epheser 6,10-12)

Bemüht euch nicht weiterhin umsonst darum, durch eigene Anstrengung vom Bösen errettet zu werden und denkt nicht, dass man die Welt erretten kann, wie es die Menschen im Altertum versuchten, indem sie den Turm zu Babel bauten. Jegliches Ersinnen und Planen der Menschen wird Gott zunichte machen.

 

„Und jetzt Brüder, ich weiß, dass ihr in Unwissenheit gehandelt habt, wie auch eure Obersten. Gott aber hat so erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten vorher verkündigt hat, dass sein Christus leiden sollte. So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Messias, Jesus sende! Den muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat. Mose hat schon gesagt: „Einen Propheten wird euch der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird! Es wird aber geschehen: Jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hören wird, soll aus dem Volk ausgerottet werden.“ Aber auch alle Propheten, von Samuel an und der Reihe nach, so viele geredet haben, haben auch diese Tage verkündigt.“ (Apostelgeschichte 3,17-24)

 

Das Wort des Propheten wird weiterhin verkündigt: „Lasst euch retten aus dieser abnormalen Gesellschaft (diesem bösen und perversen Geschlecht)“ (Apostelgeschichte 2,40).

Das Königreich ist mitten unter euch!

 

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