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Eine neue Gesellschaft

ir sind Teil einer neuen Gesellschaft. Sie ist anders als die alte — niemand wird hier abgelehnt oder gering geschätzt, niemand ist einsam oder unerwünscht. Die Starken haben hier
keine Vorrechte und die Schwachen werden hier nicht ausgenutzt. Bei uns gibt es keine Reichen und Armen. Die Liebe lebt hier.
Wir lernen ganz neu miteinander umzugehen — ohne Angst, ohne Feindseligkeit und ohne Misstrauen. Wir werden wie kleine Kinder. Wir leben in einem Umfeld, in dem man einander vertrauen kann.

Dies ist eine neue Gesellschaft — der Frieden, der in unserer Mitte ist, ist nicht das Ergebnis von Regeln und Gesetzen. Wir tun nichts aus Verpflichtung, sondern weil es von Herzen kommt. Niemand hat hier das Recht, seinem Nächsten gegenüber unfreundlich oder kaltherzig zu sein. Gemeinheiten und Vergeltung sind uns fremd. Die Liebe, die wir füreinander haben, erlaubt uns nicht, andere auszunutzen, zu benachteiligen oder anderen nicht aus der Not zu helfen.
Jeder kennt das alte Gesellschaftssystem, in dem ein jeder für sich selbst verantwortlich ist. Solange die Leute Essen, Kleidung und ein Dach über dem Kopf haben, können sie freundlich zu anderen sein. Aber selbst in Wohlstand gibt es auch Grenzen und Barrieren: verschiedene Nationalitäten und Religionen und soziale Stellung. Ganz egal, wie viele Gesetze erlassen werden — über diese Abgründe zwischen den Menschen kommt keiner hinweg. Selbst innerhalb einer Familie ist es manchmal schwer, eine Mahlzeit gemeinsam einzunehmen, weil die Eltern mit ihren Kindern zerstritten sind. Die meisten zwischenmenschlichen Klüfte sind wie Unkraut — sie haben tiefe Wurzeln. Egal, wie sehr man versucht, sie oberflächlich abzuschneiden, sie wachsen immer wieder nach.
Wer kann schon freimütig geben, wenn man Angst davor haben muss, seinen eigenen Besitz, seine Zeit oder gar sein eigenes Leben zu verlieren?
Die neue Gesellschaft, die wir hier beschreiben, ist nicht ideal; sie ist real. Ideale Gesellschaften sind die Luftschlösser von Träumern und Intellektuellen. Kein Mensch hat je eine ideale Gesellschaft erschaffen, die in Wirklichkeit funktionierte.
Selbst Sir Thomas Moore, der das Wort „Utopie” erfunden hat, erkannte diese Beschränkung. Das Wort „Utopie” bedeutet „nirgendwo”. Nirgendwo auf der Erde kann man eine ideale Gesellschaft vorfinden. Gesellschaften, die der Mensch erschaffen hat, sind auf Gesetze gegründet und Gesetze können nur das Böse eingrenzen, nicht aber Gutes hervorbringen.
Dass wir zusammenleben und unseren Besitz miteinander teilen, ist daher auch nicht das Ergebnis von Regeln oder gar von religiösen Prinzipien. Bibelverse haben nicht die Kraft, Menschen dazu zu bewegen, einander zu lieben und einander zu respektieren. Die Geschichte beweist es. Der alte Spruch „Gleich und gleich gesellt sich gern” trifft auf alle sozialen Bereiche zu. Wenn man es den Menschen freistellt, gesellen sie sich natürlicherweise zu Gleichgesinnten. Dieser alte Spruch trifft auch auf Gemeinschaften zu. Einige sind politisch, andere ökologisch orientiert, manche christlich, wieder andere sind verschiedensten Philosophien zugewandt. Letztlich gewinnt auch hier der Selbsterhaltungstrieb die Oberhand und setzt sich gegen alle anderen guten Vorsätze durch, so dass sich selbst Gleichgesinnte schon nach kurzer Zeit voneinander trennen.
Jahschua* sprach von einem Königreich, womit er eine Gesellschaftsform meinte, die vom Gott der Liebe regiert wird. Wir können dieses Leben der Liebe nicht auf Grund von Idealen oder irgendwelchen Regeln führen, sondern nur, indem wir Gemeinschaft mit ihm haben.

Propheten haben schon von Urzeiten her von dieser Gesellschaft gesprochen, in der alle Dinge wiederhergestellt werden — die Beziehung zwischen der Menschheit und ihrem Schöpfer, zwischen Männern und Frauen, zwischen Eltern und Kindern, zwischen einer Rasse und der anderen.
Wenn Liebe im Herzen der Menschen regiert, ist das eine Revolution – und zwar gegen Gleichgültigkeit und Egoismus. Damit diese neue Gesellschaft Realität werden kann, müssen alle Mitglieder geduldig, großzügig und loyal werden und immer bereit sein für andere da zu sein. Die vollkommene Liebe hält nichts für sich selbst zurück, weil sie nicht für sich behalten kann, was andere benötigen. Niemand spart sich etwas für seine eigene Zukunft auf. Unsere Liebe wird nicht erkalten aus Angst davor, zu kurz zu kommen. Dabei ist diese Gleichheit keineswegs erzwungen. Niemand wird gedrängt, sondern geführt und angezogen von der Wärme der Liebe.
Einige Menschen werden keinen Unterschied sehen zwischen dem, was wir hier beschreiben, und anderen Philosophien. Vielleicht werden einige sogar sagen: „Das gibt’s doch gar nicht!” Aber diejenigen, die den Willen ihres Schöpfers tun wollen, werden erkennen, ob wir hier von seinem Reich sprechen oder ob dies nur leere Worte sind.
Die neue Gesellschaft ist nicht perfekt. Die meisten von uns sind in der alten Gesellschaft aufgewachsen und unsere Liebe ist fehlerhaft. Unser Egoismus will ständig durchbrechen und wir benötigen häufig Vergebung. Jahschua war der Erste, der sein Leben aufgeopfert hat, um für unser Versagen aufzukommen. Dadurch können wir jetzt einander vergeben und auf dieses Ziel zuarbeiten, nämlich, dass diese neue Gesellschaft eines Tages den ganzen
Erdkreis füllt.
Wir müssen alles aufgeben, um dieses Leben zu erlangen.
Falls du auf der Suche nach einer Lebensgemein-schaft bist, in der du unabhängig von anderen arbeiten und leben kannst, würdest du deine Zeit vergeuden bei uns vorbeizuschauen. Falls du aber nach einem Leben suchst, in dem Menschen einander selbstlos lieben und in dem du tiefe Zufriedenheit in deiner Seele erfahren kannst, weil du das tust, wozu du erschaffen bist, laden wir dich ganz herzlich ein, ein Teil dieser neuen Gesellschaft zu werden.




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