Ein paar Jahre zuvor, während meiner Schulzeit, war ich auf eine Konzertveranstaltung gegangen, bei der ich geistig so ziemlich in demselben Zustand war wie einige Jahre später: einsam und auf der Suche nach etwas. Als das Konzert vorbei war, muss mir irgendjemand ein Flugblatt überreicht haben. Es kam von irgendwelchen Leuten, die in Gemeinschaft lebten. Das fand ich äußerst interessant, da ich ja gerade auf der Suche nach so etwas war. Ich hatte jedoch so viel anderes um die Ohren deshalb, legte ich das Flugblatt weg und vergaß es völlig.
Im Laufe der Jahre traf ich sie immer wieder auf Konzertveranstaltungen. So langsam weckten sie mein Interesse. Eines Tages parkten ein Freund und ich direkt hinter ihrem braun-und-cremefarbenen Bus. Auf dem Bus stand hinten drauf: Wir wissen, wos langgeht, wir bringen dich nach Hause. Da sagte ich mir: Genau das will ich ja ein richtiges Zuhause! Als wir so dasaßen, fragte ich meinen Freund, ob er irgendetwas über sie wüsste. Seine Antwort: Ja, das ist irgendeine Gemeinschaft, die an Gott glaubt.
Als ich das hörte, machte mein Herz Luftsprünge. Genau das suchte ich ja: eine Gemeinschaft von Menschen, die den Gott der Bibel lieben! Deshalb fragte ich ihn: Glauben sie an Jesus?
Ne, ne, kam die Antwort, die folgen irgendsoeinem Guru nach, der Jahschua heißt.
Jahschua, dachte ich, wer ist denn das?
Ich war zutiefst enttäuscht. Diese Leute machten so einen freundlichen Eindruck auf mich, aber wenn sie nicht dem Sohn Gottes nachfolgten, wollte ich mit ihnen nichts zu tun haben. Das Letzte, was ich mir antun wollte, war irgendeine komische Religion! Also entschloss ich mich ihnen aus dem Weg zu gehen.
Schließlich landete ich an der Uni, war dabei immer noch einsam und immer noch auf der Suche. Ein paar Freunde hatten mich eingeladen den Sommer über auf eine Reihe von Konzertveranstaltungen zu gehen. Ich entschloss mich mitzukommen. Auf einem der ersten Konzerte stach mir derselbe Bus wieder ins Auge und augenblicklich war ich wieder in seinem Bann. Da war einfach irgendetwas Besonderes an diesen Menschen. Doch, musste ich mich selbst maßregeln, sie folgen nicht dem Sohn Gottes nach. Seit meiner ersten Begegnung mit ihnen waren schon ein paar Jahre vergangen. Ich war auf der Suche nach Sinn im Leben meine eigenen Wege gegangen, hatte jedoch nichts gefunden.
Auf einem Konzert lief ich gerade über den Parkplatz, als ich einen guten Freund von mir sah. Komischerweise saß er ganz in der Nähe des Buses. Er unterhielt sich mit jemandem und ich setzte mich dazu. Nach ein paar Minuten fragte ich ihn, ob er irgendetwas über diesen Bus wüsste. Da meinte er, dass ich doch mit dem anderen Mann reden solle, weil er Teil der Gemeinschaft sei, die mit dem Bus unterwegs war. Ich war gespannt, da ich nie richtig mit jemandem vom Bus gesprochen hatte; ich hatte nur Sachen über sie gehört -dass sie Jahschua nachfolgen- und das hielt mich fast zwei Jahre lang von ihnen fern. Ich hatte aber alle möglichen Fragen über die Gemeinschaft und ihren Glauben. Meine erste Frage war natürlich: Glaubt ihr an den Sohn Gottes?
Zu meinem Erstaunen sagte der Mann: Natürlich! Unser ganzes Leben dreht sich um Ihn und Seine Lehren!
Ich konnte es kaum fassen!
Danach erklärte er mir, dass die meisten Leute den Sohn Gottes Jesus nennen, sie Ihn aber lieber Jahschua nennen, was Sein ursprünglicher hebräischer Name sei. Er sagte, dass er sogar Gottes Errettung bedeute.
Je länger ich ihm zuhörte, desto mehr Sinn ergab alles. Obwohl ich in einer Gesellschaft aufgewachsen war, die mir beibrachte alles in Frage zu stellen, stellte ich komischerweise nie in Frage, was man mir in der Kirche beibrachte. Mir schien als ob diese Menschen schlecht sein mussten, da sie nicht Jesus sagten, egal wie liebevoll und freundlich sie auch waren. Doch ich machte die Entdeckung, dass Jesus gar nicht der Name des Herrn war!
Wie du dir sicher schon gedacht hast, bin ich jetzt Teil dieses Volkes, das dem Sohn Gottes nachfolgt, und ich würde dir gerne erzählen, was ich alles an Wissenswertem über Seinen Namen gelernt habe.
Der Name, der über alle Namen ist
Zu Lebzeiten Johannes des Täufers und des Sohnes Gottes sprach man in Palästina Hebräisch. Welche Sprache glaubst du sprach der Engel Gabriel, als er der hebräischen Jungfrau Miriam (deutsch: Maria) die gute Nachricht überbrachte, dass sie den Erretter der Welt gebären würde und ihr sagte, wie Er heißen würde? Hebräisch natürlich!
Und deswegen nannten Miriam und Joseph das Kind dem Gebot des Engels entsprechend Jahschua.
In deiner Bibel steht unter Matthäus 1,21 wahrscheinlich: Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Dabei ist der Name Jesus jedoch eine deutsche Abwandlung des griechischen Namens Iesous, der wiederum eine Korruption des ursprünglichen hebräischen Namens Jahschua darstellt. Der Name Jesus bzw. Iesous hat an sich keine Bedeutung, [1] doch der hebräische Name Jahschua bedeutet wörtlich Jahwehs Errettung, [2] was den Worten des Engels im Matthäus 1,21 Bedeutung verleiht: dem sollst du den Namen Jahschua [Jahwehs Errettung] geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.
Es dürfte auch von Interesse sein, dass es in der Apostelgeschichte 26,14-15 heißt, dass der Apostel Paulus hörte, wie der Sohn Gottes Selbst Seinen Namen in hebräischer Mundart aussprach. Er hat also gewiss nicht den griechischen Namen Iesous oder den deutschen Namen Jesus gehört, sondern den hebräischen Namen Jahschua, den Namen, der über allen Namen ist. [3]
Ich benutze jetzt viel lieber den wahren Namen des Sohnes Gottes, meines Herrn den Namen, den auch Seine eigene Mutter Miriam, Sein Vater Joseph und alle Seine jüdischen Freunde benutzten. Ich bin nicht nur auf Seinen wahren Namen gestoßen, sondern auch auf Seinen wahren Leib auf der Erde. Ich bin so dankbar endlich wahren Frieden mit dem wahren Erretter erlangt zu haben. Bitte nimm dir etwas Zeit und lies dir die übrigen Artikel in dieser Zeitschrift durch! Komm uns besuchen! Du bist jederzeit in allen unseren Gemeinschaften herzlich willkommen. Unsere Adressen findest du auf der Rückseite.
[1] Laut einschlägiger Quellen ist Iesous die Abwandlung einer älteren Form, die so viel wie heilender Zeus bedeutet, wobei Zeus in der Mythologie des antiken Griechenland die höchste Gottheit war.
[2] Jah ist der persönliche Name Gottes und schua kommt von einer hebräischen Wurzel, die erretten bedeutet. Gott gab Sich Mose gegenüber im 2. Mose 3,14 als JAH (was Ich bin bedeutet) zu erkennen. Am ehesten kennt man Seinen Namen wohl von dem Wort Hallelujah her, was so viel wie Lobt Jah bedeutet. Außerdem sagt Jahschua im Johannes 5,43 und 17,11, dass Er im Namen Seines Vaters gekommen ist, in deinem Namen, den du mir gegeben hast (Lutherbibel 1984). Von daher ist es also nicht verwunderlich, dass der Name des Vaters in den Namen des Sohnes, Jahschua, integriert ist
[3] Philipper 2,9; Apostelgeschichte 4,12
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