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Warum Zwölf Stämme ?

Wer wir sind

 

Wir sind eine Glaubensgemeinschaft. Eigentlich haben wir ganz verschiedene Lebenswege hinter uns und kommen aus allen Gesellschaftsschichten. Auf der Suche nach dem Sinn des Leben, nach der Wahrheit oder sogar nach Gott haben wir uns gefunden.
Wir führen ein einfaches Gemeinschaftsleben. Wir arbeiten zusammen, essen zusammen und teilen alles, was wir haben. Unser Zusammenleben wird nicht von einer Ansammlung von Regeln und Vorschriften bestimmt, sondern wir lernen uns von Liebe leiten zu lassen.
Wir wollen unseren Schöpfer mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft lieben und einander lieben – so wie der Sohn Gottes uns geliebt hat.
Wir leben wie die ersten Jünger der Urkirche (Apg 2,41-47 und 4,32-37), die ihre Karriere und ihren Besitz hinter sich ließen, um Jahschua nachzufolgen. Täglich versammeln wir uns, um das prophetische Wort zu hören und mit Gesang und Tanz dem Dank zu geben, der uns aus unserem sinnlosen und hoffnungslosen Dasein errettet hat.

Wir verstehen uns nicht als eine neue religiöse Bewegung – wir haben keine neue Lehre erfunden und damit Mitglieder geworben. Wir haben lediglich auf die Liebe Gottes reagiert und angefangen der Heiligen Schrift zu gehorchen. Am Anfang waren wir eine kleine Gruppe von Jüngern in den Vereinigten Staaten, aber ehe wir es uns versahen, scharten sich Menschen anderer Nationalitäten zu uns. Bald breitete sich dieses Leben der Liebe in andere Länder aus und ein internationales Netz von Gemeinschaften entstand. Somit gibt es jetzt in mehreren Ländern auf verschiedenen Kontinenten Orte, an denen dieses Leben existiert.
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Warum Zwölf Stämme? Was ist denn das ?

Unsere zwölf Stämme haben nichts mit den mystischen Stämmen zu tun, wie man sie im Glaubensgut der Mormonen oder der Rastafaris findet. Wenn wir von einem Stamm reden, meinen wir einen Verbund von Gemeinschaften, in denen Menschen tatsächlich in Einigkeit zusammen leben. Zwölf verschiedene Stämme werden in zwölf Regionen der Erde ein Licht für die Nationen sein.

Apg 26,6-7
„Und wenn ich jetzt vor Gericht stehe, dann nur deshalb, weil ich fest auf die Zusage vertraue, die Gott unseren Vorfahren gegeben hat.
Unser Zwölfstämmevolk Israel dient Gott unablässig bei Tag und Nacht in der Hoffnung, endlich die Erfüllung dieser Zusage zu erleben. Und ich, König Agrippa, werde um derselben Hoffnung willen ausgerechnet von Juden angeklagt!"

Wen meinte Paulus, als er in seiner Verteidigungsrede vor König Agrippa von „unserem Zwölfstämmevolk, das Gott unablässig diente" sprach? Sicherlich meinte er damit nicht die Juden, die ihn vehement beschuldigten und sogar seinen Tod forderten. Paulus wusste, dass der Sohn Gottes den Juden schon gesagt hatte, dass ihnen das Königreich weggenommen und einer Nation gegeben würde, die dessen Frucht tragen würde (Matt 21,43). Eine neue Nation sollte also die alte ersetzen.
Paulus wusste, wovon er sprach. Er verstand die historischen Prophezeiungen. In der Apostelgeschichte 13,47 bezogen Paulus und Barnabas Jesajas Prophezeiung direkt auf sich selbst:
„Ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seist mein Heil bis an die Enden der Erde."

Wäre es denn so abwegig zu denken, dass die Apostel ein Zwölfstämmevolk, ein Israel des Neuen Bundes, aufbauten, in dem Juden und Heiden durch den Heiligen Geist vereint sind?
Nein, überhaupt nicht! Paulus wusste, warum er von Jesaja 49,6 zitierte.
Dort steht zu Anfang:
„Er hat zu mir gesagt: »Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen,..."

Wie viele Söhne hatte Jakob? Wie viele Stämme hatte Israel?

„Warum erwähnt das Neue Testament dann nicht, dass die Kirche aus zwölf Stämmen bestand?"

Doch selbst im Neuen Testament finden wir Hinweise darauf, dass Gottes Volk ein Zwölfstämmevolk war und sein muss. Jakobus schreibt in seinem Brief:

„Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Gruß zuvor!" (Jak 1,1)

Wen meint Jakobus mit den „zwölf Stämmen"? Wohl nicht das Israel des Alten Bundes, denn dies war schon lange kein Zwölfstämmevolk mehr gewesen. Die zehn nördlichen Stämme sind 700 Jahre bevor Jakobus seinen Brief schrieb in die assyrische Gefangenschaft gegangen.
War Jakobus etwa verwirrt, als er diesen Brief schrieb? Wen kann er damit gemeint haben?

Einige andere Stellen im Neuen Testament geben weiteren Aufschluss. Oft wird die Kirche als Braut beschrieben (u.a. 2.Kor 11,2-3 und Eph 5,25-27). Im Buch der Offenbarung des Johannes finden wir weitere Bilder der Braut:

Offenbarung 19,7:
„Wir wollen uns freuen und jubeln und ihm die Ehre geben!
Der Hochzeitstag des Lammes ist gekommen; seine Braut hat sich bereit gemacht."


Offenbarung 12,1:
„Darauf sah man am Himmel eine gewaltige Erscheinung: Es war eine Frau, die war mit der Sonne bekleidet und hatte den Mond unter ihren Füßen und trug auf dem Kopf eine Krone von zwölf Sternen."

und Offenbarung 21,9-12:
„Einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den sieben letzten Katastrophen getragen hatten, näherte sich mir und sagte: »Komm her! Ich werde dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes!
Und er führte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und er zeigte mir die Heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott aus dem Himmel herabkam.
Sie strahlte die Herrlichkeit Gottes aus und glänzte wie ein kostbarer Stein, wie ein kristallklarer Jaspis.
Sie war von einer sehr hohen Mauer mit zwölf Toren umgeben. Die Tore wurden von zwölf Engeln bewacht und die Namen der zwölf Stämme Israels waren an die Tore geschrieben."

Was bedeuten alle diese Schriftstellen? Zwölf Apostel... unsere zwölf Stämme... zwölf Stämme in der Zerstreuung... eine Krone mit zwölf Sternen... die zwölf Stämme der Söhne Israels... die Stämme Israels... ein Licht für die Völker, dass meine Errettung die Enden der Erde erreicht...

Ergibt es langsam einen Sinn?

Wir betrachten uns als einen Teil der Wiederherstellung aller Dinge, von der auch die Propheten sprachen (Apg 3,21). Gottes Volk, aus zwölf Stämmen bestehend, wird wiederhergestellt.
Wir glauben, dass die Liebe des Schöpfers die Kraft hat, ein ganzes Volk zusammenzuhalten und sehen uns als den Anfang dieses Volkes. Wir leben in der Hoffnung, dass der Messias auf die Erde zurückkommen wird und dass Er Sein Volk darauf vorbereitet.
„Gemeinschaft" ist für uns kein organisatorischer Titel
, sondern drückt unser reichhaltiges Leben aus. Es bedeutet eine Versammlung derer, die sich so sehr lieben, dass sie ein Herz und eine Seele sind, freiwillig alles miteinander teilen, was sie besitzen, zusammen leben, ihre Mahlzeiten gemeinsam einnehmen und sich füreinander aufopfern, weil sie ihr Leben dem gewidmet haben, der sie von Tod und Elend errettet hat (Apg 2 und 4; 2.Kor 5,15).

Ein wunderbares Leben, das jedem offen steht.
Du bist ganz herzlich eingeladen uns zu besuchen.


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